in memoriam



lisa

das häsliche , mickrige noriker fohlen kam mit knapp 10 monaten zu uns. die besitzertin wurde ihr bald überdrüssig. ich habe eh schon länger ein nachwuchspferd gesucht und wir waren uns schnell einig. lisa ging in karlis und meinen besitz über. sie wuchs in der herde auf. es fehlte ihr an nichts. lisa entwickelte sich zu einer wunderschönen norikerstute. auch charakterlich war sie ein traum. karli fuhr sie ein und ich begann mit 3 jahren nach dem longenkurs zu arbeiten. mit 4 jahren wollte ich sie anreiten. doch soweit kam es nicht. lisa verstarb am silvestertag 2015 abends auf der vetmed nach kurzer schwerer krankheit. völlig unverhofft. wir mußten sie gehen lassen. ich war zutiefst erschüttert und habe nicht damit gerechnet das ich mich so um diese stute kränken würde. sie war doch gar nicht solange bei uns! aber ich hatte eine sehr innige und tiefe beziehung zu ihr, verbrachte viel zeit mit lisa und setzte mein ganzes wissen und erfahrung in ihre ausbildung. mit viel glück fanden wir das patent zu ihr;- ihren halbbruder felix. 3 jahre jünger.
karlis traum vom fuxgespann platzte ein zweites mal. vor noch nicht langer zeit ging hades, lolek blieb zurück und jetzt bleibt felix zurück.
lisa hinterlässt eine große lücke.
ich bin dem lieben gott sehr dankbar das mich dieses wundevolle pferd eine kurze strecke in meinen leben begleitet hat und werde sie nie vergessen. in felix lebt sie weiter...

 

cora

cora wurde trotz ihres hüftleidens das sie von jung auf hatte doch recht alt und war bis zum ende gut drauf. obwohl sie nie mein wunschhund war, habe ich viele glückliche jahre mit ihr verbracht. ich übernahm sie 3 jährig von einen freund, da sie sonst ins tierheim gekommen wäre. sie war die partnerin von pharos, spike und anton. immer der zweithund, im hintergrund. ließ den anderen den vortritt. eine frohnatur. so wie goldis halt sind
cora war sehr unkompliziert und hat alles gerne mitgemacht. ich habe immer rücksicht auf sie genommen, wegen ihres hüftleidens. ein guter wachhund und auch begeisteter kutschenhund. wir kauften sogar extra eine kleine wagonette für sie. leider konnte sie die letzten monate nicht mehr mitfahren. sie half mir bei der erziehung von spike und anton und ordnete sich den dominanten tupfenhund pharos unter. ein toller, lieber familienhund. sogar die katzen hat sie akzeptiert, obwohl sie die absolut nicht mochte...

 

spike

meine freundin rafaela hat es gleich gesagt,- der hund hat sich dich ausgesucht. spike kam als baby aus ungarn zu unsere nachbarn. er schaute öfters über den zaun und entdeckte die andere seite! cora und mich. immer öfters kam er auf besuch. die katzentüre konnte ihm nicht aufhalten, bis knapp über ein halbes jahr zwängte er sich durch. schließlich zog er ganz bei uns ein und von da an war er mein schatten, wie lilly damals…. oft dankte ich den lieben gott für diesen wundervollen hund und bin bis heute fest überzeugt das er lilly war….

wir unternahmen alles gemeinsam. kutsche fahren liebte er genauso wie ausreiten und lange spaziergänge. spike war extrem gescheit und folgte aufs wort. das halbe jahr das ich mit ihm verbrachte war eines meiner schönsten.
an einen samstag abend lief er im stockdunkeln in ein auto und war sofort tot. das war der einzige trost den ich hatte, das er nicht leiden mußte. ich hab geglaubt mir ziehts den boden unter den füßen weg. das zweite mal muß ich mich auf so fürchterliche weise von einen hund trennen.

alle meine hunde waren einmalig und lieb, aber er einen kleines bischen mehr. denn spike war kein hund, er war ein puli! 
 
 

hades

hades:- im juni 2014 mußte ich einen fuxn , hades, gehen lassen. es zeichnete sich schon monate davor ab, das er nicht mehr gesund wird. ich habe immer versucht hades ein leben lang gesund zu reiten und gymnastizieren. schon in frühen jahren ging er lahm und fesselträgerschaden beidseitig zwang uns immer zu langen pausen. ich habe ihm geschätze 8x über monate aufgebaut.

in seinen letzten lebensjahr verschlechterte sich sein zustand von monat zu monat. geritten und gearbeitet wurde er schon lange nicht mehr. ein leben ohne schmerzen  war nicht mehr möglich.

hades verbrachte mit mir und lolek 14 jahre sehr eng zusammen. er ging mit mir durch dick und dünn und wurde zum tollen verlasspferd. mit lotte rockte er die landesmeisterschaften der vollblutaraber. er wäre DAS turnierpferd geworden

leider mußten wir seine karriere beenden. er hat es gesundheitlich nicht geschafft. anfangs konnte ich mir gar nicht vorstellen das lolek alleine zurück bleibt. hades war der ruhige, besonnene…. ich weiß gar nicht wie oft ich mit den beiden gemeinsam unterwegs war….
kurse, urlaube usw… er fehlt mir sehr und kein tag vergeht an dem ich nicht auf die herde vom schlafzimmer fenster schaue und hades vermisse……



pharos

pharos begleitete mich fast 11 jahre durch mein leben. mit allen höhen und tiefen, er war immer dabei. zuerst mit lilly, dann mit cora. pharos , auch von mir pharosinchen genannt, war der beste kumpel den man sich vorstellen kann und hatte alle eigenschaften die ein dalmatiner besitzen muß: einen starken charakter, fröhlich, ein richtiger clown, anhänglich und mutig. er machte alles mit: mit lolek und hades als reitbegleithund, beim nordic walking war er immer an meiner seite. seine große leidenschaft war aber das laufen neben der kutsche. im verkehr lief er vor den pferden und machte platz! genauso wie früher , als die dalmatiner mit der befahrenen feuerwehr in new york unterwegs waren. pharos hatte einen sehr starken charakter und war nie einfach. aber er liebte mich abgöttisch und ich ihn. sein letztes halbes lebensjahr verbrachte er viel im haus. es ging ihm gesundheitlich sehr schlecht. ein paar wochen nach sanjor, im juli 2013 musste ich ihn gehen lassen...
   


sanjor

sanjor kam ursprünglich aus rumänien. karli hat ihn von alten bäuerleins abgekauft. bitterarm, aber herzengute menschen die ihn gut behandelten und von fohlen auf hatten. er ging vorm pflug und war noch ein richtigers arbeitspferd. die beiden gingen in pension und karli kaufte sanjor. er kam nach wien und ging ein paar jahre in der fiakerei. das machte ihn nicht sehr glücklich. am platz fing er zu beissen an. karli hatte keine richtige verwendung für ihn und stellte ihn auf die weide. bis ich ihn kennenlernte und mich sofort in das pferd verliebte. er kam zu uns und verlebte ein paar schöne, ruhige jahre in der herde. die er so nicht kannte. ich ritt ihn schonend, karli spannte ihn oft ein und fuhr mit seinen hofhund, wie er ihn nannte nach oberlaa zum heurigen. dort stand er wie einbetoniert und wartete geduldig auf klang. einmal hat er sich losgebunden und blieb trotzdem stehen. mit lolek ging er gerne zweispännig. im  juni 2013 mußten wir ihn gehen lassen. der hufkrebs wurde immer schlimmer. sanjor hinterlässt eine große lücke. sowohl bei karli als auch bei mir. ich hatte leider nicht das vergnügen dieses wunderbare pferd länger bei uns zu haben. ich habe das nilpferd geliebt wie meine araber...
 


lilly

meine dalmihündin lilly wurde zu ostern 2007 vom zug überfahren. sie wird immer in meinem herzen sein und ich werde lilly nie vergessen. sie kam völlig verstört zu mir und entwickelte sich zu einer selbstbewussten, mutigen hündin.
   


felix

ein paar tage vor weihnachten 2009 ist mein methusalem felix verstorben. stinker, wie er von uns allen genannt wurde erreichte fast 17 jahre. für ihn war das sehr, sehr alt, weil er von baby an immer ein „krewegerl“ war. als ich ihn mit nicht mal 6 wochen im burgenland gefunden habe, dachte niemand er würde lange leben. seine geschwister verstarben in den darauffolgenden jahren. aber felix wurde ein mutiger freigänger. er sprang dem tod noch öfters von der schaufel. die nieren machten ihn immer zu schaffen und sein blutbefund war immer sehr schlecht. bekannt wurde er auch als wegelagerer. er versteckte sich hinter einer ecke und sprang todesmutg alles an was vorbeikam. in jungen jahren rottete er eine ganze hamsterkolonie bei uns in der gärtnerei aus. mäusefangen gehörte zu seinen leichtesten übungen. felix war ein lieber, stiller mitbewohner. er war nicht sonderlich verschmust und anhänglich aber er verteitigte seine gärtnerei mit dem herzen eines löwen……….“