25.-27. september cattle drive beim laussa bauern in weissenbach a.d. enns


mona hatte bis dato nicht mal eine kuh gesehen! aber als mir alexandra den vorschlag machte, ob ich nicht mitfahren wolle, war ich gleich feuer & flamme!
freitag mittag reisten wir an. empfangen wurden wir mit einen leckeren rindsgulasch, natürlich aus biohaltung. mona bezog davor eine schöne paddockbox im kuhstall mit großen heuballen vor ihrer nase. den haben sie aber auch unglücklich hingestellt *g* am nachmittag startete alle teilnehmer zu einen ausritt. die pferde und menschen lernten sich kennen.
am abend gabs köstliche linsen mit speck und mit ein paar spritzer ließen wir den abend ausklingen. karli, alexandra und ich bezogen eine nette holzhütte. der schlaf war tief, schon alleine die gute luft machte müde. samstag früh kredenzte man uns ein tolles frühstücksbuffet, alles was ein biobauernhof so her gibt. ich wußte gar nicht wie gut selbst gemachte butter schmeckt!
danach verluden wir mona & mogli – hafi von alexandra und auf gings richtung alm.dort warteten schon die kühe + stier. mona war neugierig, aber nicht sonderlich überrascht. bevor es los ging, wurde hr. stier verladen. letzten almabtrieb hat er sich in den bach gestellt und ist nicht mehr weitergegangen. die kühe wurden aus dem gatter gelassen, die treiber bezogen stellung, alexandra und ich suchten uns mit den pferden einen platz. dann gings los. allgemeines chaos:- kuh rennt da – treiber nach – pferde kriegen die krise ( noch mehr die besitzer)…. das hat ein paar minuten gedauert. es kehrte ruhe ein. alexandra und ich arbeiteten uns mit alex – cowboy aus bad vöslau mit guten talent fürs cutting ausgestattet- an die spitze und wurden ab den zeitpunkt ein gut zusammengespieltes trio. es hat rießig spaß gemacht. mona und ich lernten schnell und arbeiteten konzentriert. ich agierte mit stimme, widerist kraulen und viiiieeel lob, inkl. leckerli. genauso wie wir zu hause arbeiten. wir brauchten beide aber immer wieder eine auszeit, denn es war mächtig anstrengend;- volle konzentration, vorausschauend arbeiten. ich ließ mona den zügel ganz lang, bis zur schnalle und sie marschierte an der spitze vorann. das hat sie sich selbst so ausgesucht. danach arbeiteten wir wieder mit den kühen.
insgesamt waren wir 5 stunden unterwegs und marschierten 27km. am ende durften mona & mogli ordentlich den waldweg rauf gas geben. ständig stopen – angehen machte sie heiß.
im stall gut angekommen, erwartete uns noch eine pferdeweihe. und dann waren wir aber sowas von groggi! die pferde gut versorgt, lud uns karli auf ein glas sekt ein und danach gabs abendessen. wr. schnitzel mit kartoffel.
seit dem frühstück nichts mehr gegessen….lange wurde der abend nicht mehr, totmüde fielen wir ins bett.

mona und ich sind in den anderthalb jahren, indem wir zusammen sind ein richtig tolles team geworden. wir haben uns gegenseitig vertraut, alles gegeben. einmal stand uns die ganze herde gegenüber. mona hat sich keinen centimeter bewegt, stand wie der fels in der bradung! sie zeigte gute nerven und war eifrig bei der sache.
nächstes jahr sind wir wieder dabei! garantiert